Informationsportal von Zimmermann Zahntechnik
zahnsparen.info ist eine Informationsseite von Zimmermann Zahntechnik. Hier bekommen Sie hilfreiche Informationen zu Einsparmöglichkeiten bei Qualitätszahnersatz aus unserem Dental Labor in Gärtringen sowie aktuelle Informationen zum Thema Zahnersatz.
31.08.2010
Thema Edelmetallfreie Legierungen
Ein sehr grosser Kostenanteil für Ihren neuen Zahnersatz liegt im Bereich Edelmetalle und Gold. Die Goldpreise, Platin-,Palladium- und Silberpreise sind in den vergangenen Jahren geradezu explodiert. Edelmetallfreie Legierungen sind seit Jahrzehnten erprobte Spezialmetalle für Zahnersatz. Durch edelmetallfreie Legierungen lässt sich zu günstigen Metallkosten hochästhetischer und haltbarer Zahnersatz herstellen.
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Jahreswechsel
Zimmermann Zahntechnik wünscht allen Lesern ein glückliches und gesundes 2011 !
16.08.2010
aktuelles Thema: Medizintourismus mit tödlichen Nebenwirkungen?
Restsitenter Virus von Medizintouristen eingeschleppt.
Zumindest in Großbritannien wurden die mutierten Erreger vermutlich von Medizintouristen eingeschleppt, die sich in Indien und Pakistan aus medizinischen oder rein kosmetischen Gründen operieren ließen. In Asien scheinen sie weiter verbreitet zu sein.
NDM-1 steht für Neu-Delhi-Metallo-Beta-Laktamase. Sie kann sogar Antibiotika knacken, die bisher oft als letzte Rettung galten. Das Gen dafür wurde bisher bei zwei verschiedenen Bakterienstämmen ausfindig gemacht. Die Bakterien mit dem neuen Gen sind resistent gegen Carbapeneme, das sind Reserveantibiotika, die nur bei schweren, sonst unbehandelbaren Infektionen eingesetzt werden.
37 betroffene Patienten in Großbritannien
Ein internationales Team um Karthikeyan Kumarasamy von der Universität von Madras in Indien hat bei Patienten mehrerer Kliniken nach dem Keim geforscht. Die Wissenschaftler berichten von 37 betroffenen Patienten in Großbritannien und insgesamt rund 140 Patienten in Bangladesch, Indien und Pakistan. Sie präsentieren die Studie im aktuellen Journal "The Lancet Infectious Diseases".
Die Keime können ihr neues NDM-1-Gen schnell weitergeben: Es liegt unter anderem auf kleinen Gen-Ringen der Bakterien, den Plasmiden, die besonders leicht zwischen verschiedenen Bakterienstämmen ausgetauscht werden.
Johann Pitout von der University of Calgary in Kanada forderte, alle Menschen, die von einer Operation aus Indien zurückkehren, vor einer weiteren Behandlung auf multiresistente Erreger untersuchen zu lassen.
Quelle: Stern
Wie steckt man sich an?
Ansteckungsquelle sind Patienten, die mit NDM-1 bildenden Bakterien infiziert oder besiedelt sind, dabei handelt es sich zumeist um Patienten, die in Krankenhäusern behandelt werden. Die Übertragung zwischen den Patienten erfolgt vorwiegend als Kontaktinfektion, also über die Hände. Ebenso wie im Falle anderer mehrfach resistenter Erreger von Krankenhausinfektionen kommt auch bei NDM-1 bildenden Bakterien der Händehygiene eine besondere Rolle bei der Prävention zu.
Stand: 16.08.2010
Wie lange dauert die Entwicklung eines wirksamen Antibiotikums gegen NDM-1 bildende Bakterien?
Zunächst ist festzustellen, dass die bisher aufgetretenen Bakterien mit NDM-1 nicht völlig resistent sind; die beiden Antibiotika, gegen die noch Empfindlichkeit besteht (Tigezyklin und Colistin), garantieren aber nicht in jedem Fall (abhängig von der Infekt-Lokalisation und Schwere der Erkrankung) eine optimale Behandlung. Die Entwicklung eines neuen Antibiotikums dauert bis zur Anwendungsreife etwa 10 Jahre. Derzeit sind für Infektionen mit multiresistenten Enterobakterien und anderen gram-negativen Infektionserregern jedoch keine neuen Antibiotika in „Sichtweite“.
Stand: 16.08.2010
Quelle: Robert Koch Institut - www.rki.de






